Hier stellen sich Euch die Schreibwerkstättler persönlich vor.
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Monika Hähnel |
Vita:
Monika Hähnel, geboren 1947 in Freiberg, Studium Lehramt Deutsch und Musik, Arbeit als Lehrerin, Promotion Literaturwissenschaft, Tätigkeit in Lehreraus- und weiterbildung an der Pädagogischen Hochschule Zwickau, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Technischen Universität Chemnitz im Fachgebiet Germanistik bis 2007, Leiterin vielfältiger Gruppen und Projekte rund ums Schreiben, u.a. Schreibzentrum Chemnitz, Förderstudio Literatur e.V. Zwickau, Dozentin der "Schreibwerkstatt" der VHS Chemnitz seit 1999
Warum schreib ich?
Ich schreibe, weil im Schreiben etwas mit mir passiert, auf das ich nicht verzichten möchte: ich verwandle mich in einen kreativen Erfinder, eine vielseitige Schauspielerin, einen peniblen Sprachprüfer - ich kann mehr und anderes Leben als das mir mögliche probieren, wenigstens auf dem Papier. Das hat als Kind angefangen, meine Berufswahl mit bestimmt und das hab ich nach jahrelanger, eher analytisch bestimmter Kopfarbeit, als ganz notwendiges Pendant schätzen gelernt. Der Prozess ist mir fast wichtiger als sein Ergebnis, aber ich freue mich natürlich auch, wenn eins so ausfällt, dass ich denke, das wird vielleicht auch mit anderen "reden" und dann probier ich das aus: beim Vorlesen in einer Gruppe, im textkritischen Gespräch zum Geschriebenen oder durch Veröffentlichen. Aber zuvörderst bleibt Schreiben für mich ein Weg, mir Welt anzueignen, mich selbst besser zu durchschauen und einen Experimentierraum für Phantasie zu haben. Dabei lern ich immer wieder aus dem, was ich in der Literatur bei anderen Autoren finde und da ist mir das Beste gerade gut genug, denn da kann ich geistig, wie auch handwerklich am meisten profitieren. Wer schreibt, muss lesen, davon bin ich überzeugt und zu solcher glücklichen Verbindung hat mir mein berufliches Leben Gott sei Dank immer Gelegenheit gegeben.
Statt eines Buchtipps:
"Man soll alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen."
(J.W.Goethe)
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Birgit Krankemann |
Vita:
Ich bin 1968 in Karl-Marx-Stadt geboren, lebe und wohne gemeinsam mit meinem Mann und unserem Sohn in Chemnitz. Hier arbeite ich im öffentlichen Dienst. Geschichten und Märchen habe ich schon als Kind gerne gehört und gelesen und später habe ich selbst angefangen kleine Texte zu schreiben.
Seit ein paar Jahren besuche ich an der Volkshochschule Lehrgänge zum Thema Schreiben.
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Carsten Krankemann |
Vita:
Ich bin 1967 in Zerbst/Anhalt geboren, lebe und wohne gemeinsam mit meiner Frau und unserem Sohn jetzt in Chemnitz. Hier arbeite ich als Beamter im öffentlichen Dienst. Gedichte und Geschichten schreibe ich bereits seit frühester Jugend. Am 17. Januar 2008 habe ich mein erstes Buch "Rhododendrongrüne Olivengedanken" veröffentlicht. Es enthält Kurzgeschichten jeder Art.
Wiederholt habe ich Lesungen gehalten, die im regionalem, wie auch im überregionalem Bereich stattgefunden haben. Ich nehme aber auch regelmäßig an Lehrgängen oder Fortbildungsveranstaltungen zum Thema "Schreiben" teil.
Weiterhin findet man mich und meine Arbeiten auf folgenden Plattformen Polizei-Poeten, Leselupe und Süddeutsche.
Verweis:
Näheres dazu erfährt man über meine Homepage Olivengedanken.
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Katrin Albrecht |
Vita:
verheiratet, zwei erwachsene Söhne
Mitglied der Schreibwerkstatt seit 2000
Schreiben seit der frühen Jugend
bevorzugt Lyrik
2003
„Lauffeuer“ biografische Kurzgeschichten zum Thema Laufen im Auftrag des Dresdner Laufsportladens
Druck: Druckerei Gebrüder Schütze GbR Wolkenstein
2007
Lyrikband "41" Mironde Verlag
Illustrationen: Eleonore Sommerschuh; Layout: Birgit Eichler
2008
Fotoausstellung „Veränderungen“ Kurparkhalle Thermalbad Wiesenbad
Fotoausstellung „BrückenBauKunst“ Schloss Wolkenstein
Gestaltung und Umsetzung: Niels Albrecht
2009
Die Jury des Literaturwettbewerbes „Kammweg“ setzt "41" auf die Empfehlungsliste für Buchhandlungen und Bibliotheken
Lesung zur Leipziger Buchmesse Messestand Mironde Verlag und im Rahmen von "Leipzig liest" mit Chemnitzer Autoren in Leipzig - Wiederitzsch
2010
Lesung zur Leipziger Buchmesse „Leipzig liest“ mit Chemnitzer Autoren
Erstellung von Fotos für die Broschüre „Kunstführer Wolkenstein“ Verlag Monumente und Menschen Hamburg, erschienen 2010
Auftritt in der Bibliothek Wolkenstein
„Der Ton hat das Wort“ rhythmische Lesung, am Schlagzeug Ben Albrecht
Präsentation von Schals, mit eigenem Text handbedruckt
Entwurf: Eleonore Sommerschuh; Druck: Hanna Siebenborn
2011
Anerkennungspreis beim Literaturwettbewerb „Kammweg“
Anthologie-Projekt „Schlafende Hunde II“ Berliner Verlag am Park
Lesung in der Bibliothek Wolkenstein „Der Ton hat das Wort II“, am Cello Andrea Unger
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Annett Kittner |
ist - unverkennbar - eine weibliche Frau.
Meistens Mensch, aber Gerüchte behaupten, sie wäre an jedem Tag des Monats ein anderes Wesen.
Im normalen Leben trifft man sie wochentags in der Uni-Bibliothek der TU Chemnitz. Gebohrt - äh - geboren wurde sie im Jahr des ersten bemannten Raumflugs (jetzt darf geraten werden), allerdings nicht im Weltraum, sondern auf dem Planeten Erde. Um genau zu sein, in der Stadt mit den 4 Ohs.
Familie? Hat sie.
Außer dem Schreiben gibt es eine Menge anderer Interessen. Dazu gehören: Science Fiction, Raumfahrt, indischer Tanz, Mittelalter, Konsumieren von Geschriebenem (auch als Lesen bekannt), Rollenspiel etc. Eine Kurzgeschichte für sich. - Mindestens.
Schreiben hat sie gelernt und tut es auch sehr gern. Mehr oder weniger interessant, kurzweilig und amüsant. Das zu entscheiden obliegt dem Leser.
Ihre Texte sind oftmals im Bereich ihrer Hobbies angesiedelt. Sie verschmäht aber auch Experimente nicht und tummelt sich in diversen Genres und Metiers.
In der Schreibwerkstatt Chemnitz holt sie sich seit Jahren Anleitung, Inspiration, Kritik.
Ideen schöpft sie in der Regel aus dem Leben und ihrem ganz speziellen Universum an Fantasie. Der Stoff - aus dem Texte sind.
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Claudia Nobis |
Geboren 1974 im damaligen Karl-Marx-Stadt, wohne ich heute in Chemnitz.
Gelesen habe ich schon immer gern, zum Schreiben kam ich eher zufällig. An einem trüben Herbst-Tag inmitten einer trüben Lebenszeit. Plötzlich stand ein Gedicht auf dem Papier.
Das war der Startschuss. Um auch zu schreiben, wenn es gut läuft, besuchte ich vor einigen Jahren die Schreibwerkstatt der VHS - und blieb. Einige Texte sind entstanden, inspiriert durch Goethe, den Expressionismus oder als Erfahrung im deutsch / tschechischen Grenzgebiet.
Was die Werkstatt für mich - neben dem Schreiben - wertvoll macht, sind die Menschen - Gleichgesinnte. Gemeinsam erkunden wir die Welt - mit oder ohne Stift und Papier.
Gern schreibe ich auf Reisen. Lese ich die Texte später noch einmal, entsteht das Erlebte, die Gerüche oder auch der Trubel neu. Eine Reise durch und mit der Zeit.
Mein Buchtipp: "Die Luftgängerin" von Robert Schneider.
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Eleonore Sommerschuh |
BIOGRAFIE
1943 geboren in Greiz/Thüringen
1961 Abschluss der Lehre als Filmdruckfacharbeiter
1965 Abschluss des Studiums als Textildesignerin
1965-1989 tätig als Mode- und Textildesignerin in der Industrie
1974 Diplom an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
1990-2003 freiberuflich als Mode- und Textildesigner
seit 2003 Beschäftigung mit Grafik, Malerei und Schreiben sowie Illustrieren von Kinderbüchern
Teilnahme an den Kursen der Schreibwerkstatt
2007 Mitglied im Verein „KUNSTANDERGRENZE“ e.V.
2009 Edition der ersten beiden Kinderbücher bei ENGELSDORFER VERLAG Leipzig
"Amelie, die Raupe"
"Paul, der Mäuserich"
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Anett Müller |
Das bin ich. Diesen Namen gaben mir meine Eltern vor ca. 30 Jahren in der Frauenklinik des damaligen Karl-Marx-Stadt. Den Hauptteil meines bisherigen Lebens verbrachte ich in meiner Heimatstadt, dem heutigen Chemnitz. Damit unterscheide ich mich wohl nicht von vielen anderen Einwohnern dieser Stadt. Ich wurde hier geboren, wuchs auf, ging zur Schule und gehe hier heute meiner täglichen Arbeit im Büro der städtischen Amtsstuben nach.
Das innere Bedürfnis, meine Welt auf kreative Weise wiederzugeben, ist Teil meines Selbst, soweit ich zurückblicken kann. Sei es über das Malen, die Musik oder das Schreiben. Kurzgeschichten und Gedichte, von alltäglichen Beobachtungen und dem Erlebten inspiriert, schrieb ich vorwiegend nur für mich. Schreiben ist naturgemäß eine einsame Beschäftigung. Darum folgte ich vor ungefähr drei Jahren sowohl dem Bedürfnis, als auch meiner mich ewig vorantreibenden Neugierde, meine Texte mit anderen Hobbyschreibern zu teilen. Ein Feedback zum eigenen Text macht das Schreiben erst richtig spannend, dachte ich, und landete bei der Schreibwerkstatt.
Schreiben ist wie Malen mit Worten.
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Gastmitglied Jan Lipowski |
1970 in Dresden geboren, aufgewachsen in Pirna
1999 Idee und 2000 Start des Online-Projektes fotoblick.de
seit 2000 Mitglied im net.foto.art.club (www.nfac.de)
seit 2003 Fotoausstellungen (Chemnitz, Marienberg, Annaberg)
seit 2004 aktive Teilnahme an Lesungen (Sieger des Chemnitzer Poetry Slam 2005)
seit 2008 Gastmitglied in der Schreibwerkstatt Chemnitz
Buchpublikationen:
"Paralleluniversale Geschichten" (2000)
div. Anthologien (u.a. "Mischsaaten" 2012)
"Lust auf Figur" (2005, 2. A. 2011)
"Montagslaune" (2009, 2. A. 2011, 3. A. 2012)
Verweis:
Mehr zu mir erfahrt Ihr über meine Homepage Fotoblick.
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