Unsere
SchreibNächte
Schreiben muss keine einsame Beschäftigung sein. In den "SchreibNächten" treffen wir uns zur literarischen Geselligkeit.
Sicher schälen sich die ausgefeilteren Texte erst bei der Bearbeitung daheim heraus. Ganz sicher aber bietet die SchreibNacht jede Menge Anregungen, einen lebendigen Textaustausch und viel, viel Spaß. Es wird geträumt, erlebt, geschmeckt, gelacht, manchmal gelitten und vor allem werden aus all diesen Erlebnissen Texte und Verse gezimmert.
Die Erste "SchreibNacht" im August 2010 verlangte nach einer Wiederholung. Die Ideen für die nächsten SchreibNächte gehen uns nicht aus...
Mitschreiber sind immer willkommen. Bei Interesse meldet euch bei Anett Müller (webmaster).
SchreibNacht, die Siebente - Die GruselNacht
Einladung
Wir huldigen dem Meister des Schauderns Edgar Allan Poe:
SchreibNacht Fünf und Sechs:
SommerNachtsTräume
Der Sommer hat seine Geschichten geschrieben. Er wehte davon. Wir lassen ihn ziehen....
SchreibNacht, die Vierte - Wie Katz und Maus
Gegensätze sind Leben
Die Charaktere schreiben ihr eigenes Stück. Je größer die Gegensätze oder der Konflikt zwischen ihnen ausfällt, desto größer schließlich auch die Spannung in der Geschichte. Denn diese Reibung ist es, die den Leser interessiert und ihn an das Geschehen fesselt.
Wir schufen uns eine Arena, in der zwei möglichst gegensätzliche Charaktere aufeinander trafen. Auch wenn die Texte am Ende nicht abgeschlossen wurden, sorgten die vorgestellten Szenerien für einen angeregten Ideenaustausch. Während wir gemeinsam die Möglichkeiten der Figuren und Schauplätze
auswerteten, schälten sich aus den Erstentwürfen konkrete Richtungen der künftigen Geschichten heraus. Und es wuchs die Neugier, wie sie wohl weitergehen...
Vom Denken und Texten:
SchreibNacht, die Dritte - Surreal - Real
Die Befreiung der vergrabenen Bilder
Dem Motto der Surrealisten folgend sollten die Texte in dieser Schreibnacht nicht mehr bewusst produziert werden, sondern zufällig. Genau die richtige Spielwiese für Bilder, die sich nicht an die Oberfläche wagen, weil sie in der Welt der Vernunft als zu albern abgetan werden.
Dem Zufall folgend, inspirierte der einführende Knicktext zu, mit geschlossenen Augen geschaffenen, abstrakten Zeichnungen. Die ausgelassene Bewertung der Zeichnungen verführte zu allgemeinem Übermut und während des anschließenden Automatischen und Freien Schreibens für losgelöste, bunte und starke Textbilder.
Für Andre´Breton war "(...)Das stärkste Bild(...)das, das von einem höchsten Grad der Willkür gezeichnet ist, für das man am längsten braucht, um es in die Alltagssprache zu übersetzen(...)" (aus "Die Manifeste des Surrealismus")
Bretons Ideal erwies sich als nicht so einfach zu erreichen, wie man vielleicht denken mag. Dafür werden die wachgekitzelten Ideen zukünftigen Texten zugute kommen.
Schaut selbst:
SchreibNacht, die Zweite - Die KrimiNacht
Die Leiche im schwedischen Einrichtungshaus
In den frühen Morgenstunden des 12.11.2010 wurde bei Ikea in Chemnitz die Leiche eines etwa 50 jährigen Mannes gefunden. Der Mann lag in einem der Ausstellungsbetten. Nach Aussage des Gerichtmediziners war er zum Zeitpunkt seiner Entdeckung seit etwa 6 Stunden tot. Auf den ersten Blick wies er keine Verletzungen auf, trotzdem kann
ein Gewaltverbrechen zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Wie der Mann unbemerkt in das Gebäude gelangen konnte, blieb vorerst ungeklärt. Zahlreiche Beweismittel am Tatort lassen die Mitwirkung weiterer Personen vermuten.
Die Ermittlung durch mehrere Krimi-Autoren ist in vollem Gange.
Die Bilder zum Tatort:



Schreibnacht, die Erste - Kulinarisches
Wortspielerei aus dem Reich des Schmeckens und Riechens
Wie satt Schreiben machen kann, spürten wir bei unserer ersten SchreibNacht am 6. August im Arthur (e.V.).
Frisches Obst sollte die Geschmacksknospen anregen, die Sinne schärfen und die Finger lockern. Verschiedene Obstsorten, wie Pepino, Ananas, Drachenfrucht, Maracuja, Kirschen u. a. standen bereit zum riechen, fühlen und kosten. Ein erster Geschmackstext entstand als Beschreibung dieses Erlebnisses. Darin entfalteten die Früchte ihr Aroma oder schickten uns auf eine Reise in Erinnerungen.
Mit der "Ode an die Frucht" setzten wir danach unserer jeweiligen Lieblingsfrucht ein wortreiches Denkmal. Ob Schale, Fruchtfleisch oder Kern, jedes Detail wurde gepriesen und als Ein-Mann-Stück vorgetragen. Die zum Abschluss im Knicktextverfahren entstandenen Gruppenoden veranlassten allerdings zu einer Menge heiterer Spekulationen zur inhaltlichen Bedeutung der Texte.
Das letzte Stück Pepino beendete diese erste SchreibNacht.
Zwischen Obst und Texten:




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